Formale Objektorientierte Software-Enwticklung

Aktuelles


Inhalt

Software-Engineering kann sich im Bereich der Sicherheit und Verlässslichkeit noch keineswegs mit anderen Ingenieurdisziplinen messen. In der Vorlesung wird darauf eingegangen, wie diese Kluft überbrückt werden kann, indem pragmatische Methoden der objektorientierten Software-Entwicklung durch fundierte, formale Techniken ergänzt werden. Als Modellierungssprache wird hierbei die Unified Modeling Language UML verwendet. Für die formale Beschreibung von Eigenschaften objektorientierter Systeme wird die Object Constraint Language OCL eingesetzt. Mit Hilfe von OCL können Klassen- und Komponenten-Invarianten sowie Vor- und Nachbedingungen von Operationen spezifiziert werden.

In diesem Rahmen werden Spezifikationsmethoden und Validierungstechniken für Systemmodelle besprochen und Methoden zum Nachweis der Korrektheit von Verfeinerungen und Implementierungen vorgestellt.

Als semantische Grundlage werden dabei markierte Transitionssysteme
mit Output verwendet.

Hörerkreis

Studierende im Hauptstudium mit Hauptfach Informatik (auch Bioinformatik und Medieninformatik) oder mit Nebenfach Informatik und Hauptfach Mathematik oder Physik.

Nebenfach-Studenten mit Interesse an Mathematik-basierten Spezifikationsmethoden sind ebenfalls willkommen.

Benötigte Vorkenntnisse

UML, Grundkenntnisse in Logik und formalen Methoden

Scheinerwerb

Der Scheinerwerb erfolgt durch 5 (neu 4) schriftliche Präsenztest (jeweils 30min) und eine Klausur (60 min, neu 90 min). Zulassungsvoraussetzung für die Klausur ist das Erreichen von 40% der möglichen Punkte aus den Präsenztests. Die Scheinnote wird durch die Leistungen in den Präsenztests und der Klausur ermittelt.


Die Präsenztests finden in den Übungen statt, am 05.05., 26.05, 09.06, neu 30.06.2008.
Die Klausur findet statt am Fr. 18.07.08, neu 8:15-9:45, Uni-Hauptgebäude, Hörsaal A 240.

Literaturhinweise

  • Jos Warmer, Anneke Kleppe. The Object-Constraint Language Second Edition, Addison Wesley, 2003.
  • Object Management Group. UML 2.1.1 OCL Specification vom 1. Mai 2006 (formal/06-05-01)
  • Bernhard Rumpe. Agile Modellierung mit UML: Codegenerierung, Testfälle, Refactoring. Xpert.press, 2005.
  • Hubert Baumeister, Rolf Hennicker, Alexander Knapp, Martin Wirsing. OCL Component Invariants. Proc. Wsh. Montery - Engineering Automation for Software Intensive System Integration, pages 208-215. U.S. Naval Postgraduate School, Monterey, 2001.
  • The ITP/OCL Project
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