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Formale Objektorientierte Software-Entwicklung (SS 06)
Forum für die LFE Programmierung und Softwaretechnik
Software-Engineering kann sich im Bereich der Sicherheit und
Verlässlichkeit noch keineswegs mit anderen Ingenieurdisziplinen
messen. In der Vorlesung wird darauf eingegangen, wie diese Kluft
überbrückt werden kann, indem pragmatische Methoden der
objektorientierten Software-Entwicklung durch fundierte, formale
Techniken ergänzt werden. Als Modellierungssprache wird hierbei
die Unified Modeling Language UML verwendet. Für die formale
Beschreibung von Eigenschaften objektorientierter Systeme wird die
Object Constraint Language OCL eingesetzt. Mit Hilfe von OCL
können Invarianten und Vor- bzw. Nachbedingungen für
Operationen spezifiziert werden.
In diesem Rahmen werden Spezifikationsmethoden und
Validierungstechniken für Systemmodelle besprochen und Methoden
zum Nachweis der Korrektheit von Verfeinerungen und Implementierungen
vorgestellt.
- Hörerkreis:
- Studierende im Hauptstudium mit Hauptfach Informatik.
Nebenfach-Studenten mit
Interesse an Mathematik-basierten Spezifikationsmethoden sind
ebenfalls willkommen.
- Voraussetzungen:
- UML und Kenntnisse in Prädikatenlogik und formalen Methoden
- Literaturhinweise:
-
- Jos Warmer, Anneke Kleppe. The Object-Constraint Language Second Edition,
Addison Wesley, 2003.
- Object Management Group.
UML 2.0 OCL Specification
(Final Adopted Specification 03-10-14)
- Bernhard Rumpe.
Agile Modellierung mit UML: Codegenerierung, Testfälle, Refactoring.
Xpert.press, 2005.
- Hubert Baumeister, Rolf Hennicker, Alexander Knapp, Martin
Wirsing. OCL
Component Invariants.
Proc. Wsh. Montery - Engineering Automation for Software Intensive
System Integration, pages 208-215. U.S. Naval Postgraduate School,
Monterey, 2001.
-
The ITP/OCL Project
Die folgenden Vorlesungsfolien unterliegen dem Copyright .
Teilnehmern der Vorlesung ist die Verwendung für persönliche Studien gestattet.
Alle anderen Rechte sind vorbehalten.
(The following notes are copyright .
Participants of the lecture may use these notes for personal studies. All other rights are reserved.)
Die Folien umfassen den Stoff der Vorlesung am 27.07.06.
Letzte Aktualisierung am 25.07.06: Abschnitt 5.2 und 5.3 hinzugefügt.
Der Scheinerwerb erfolgt durch 5 schriftliche Präsenztest (jeweils 30min) und eine Klausur (60 min). Zulassungsvoraussetzung für die Klausur ist das Erreichen von
40% der möglichen Punkte aus den Präsenztests.
Die Scheinnote wird durch die Leistungen in den Präsenztests und der Klausur ermittelt.
Die Präsenztests finden alle 14 Tage zu den Übungszeiten statt in den
Räumen B05 und B139, erstmals am 15.05.06.
-
Ergebnisse des 5. Präsenztests (max. 8 Punkte)
(pdf).
Mindestanforderungen zum Scheinerwerb:
- 15 von 40 Punkten aus den Präsenztests (bei 14.5 wird aufgerundet)
- 11 von 30 Punkten aus der Klausur
- Insgesamt 30 von 70 Punkten
Die Klausur findet statt am Fr, 28.07.06, 12:30-13:30, im HS B051 , Theresienstr.
Schriftliche oder elektronische Hilfsmittel sind nicht zugelassen.
Bringen Sie bitte zu den Präsenztests Studentenausweis und
Personalausweis mit! Zur Klausur ist zusätzlich ein ausreichend frankierter und an
Ihre Anschrift adressierter Briefumschlag mitzubringen.
- Vorlesung und Übung
- Prof. Dr. Rolf Hennicker, E0.11, Oettingenstr. 67; 2180-9184
- Vorlesung
- 3-stündig
- Zeit: Do 11-14
- Ort: Hörsaal B139 (früher 139), Theresienstr. 39
- Beginn: 1. Woche (27.04.06)
- Übung
- 2-stündig
- Zeit: Mo 14-16
- Ort: Hörsaal B05 (früher E05), Theresienstr. 39
- Beginn: 08.05.06
- Klausur
- Zeit: Fr 28.07.06, 12:30-13:30
- Ort: HS B051 , Theresienstr.
- Hinweise: Bringen Sie bitte zur Klausur einen ausreichend
frankierten und an Ihre Anschrift adressierten Briefumschlag, sowie
Studentenausweis und Personalausweis mit! Scheinformulare sind nicht
beizulegen. Schriftliche oder elektronische Hilfsmittel sind nicht
zugelassen.
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